Kenia Reisebericht von Doris
Diani Sea Lodge und Safari Tsavo East Nationalpark / März 2026
Liebe Shelby,
nun sind wir wieder zurück und sitzen im Zug.
Ich hatte Dir ja versprochen, einen Bericht zu senden.
Bei der Ankunft im Hotel wurden wir mit einem nassen Tuch zum Erfrischen und einem kalten Getränk begrüßt. Dann bot man uns ein kostenloses Upgrade auf ein Bahari plus Zimmer an (mit Meerblick), welches wir natürlich dankend annahmen. Der Vorteil eines Bahari-Zimmers ist nicht nur der Kühlschrank. Jeden Tag konnten wir eine Bestellung an Getränken (Wasser, Cola, Fanta, Bier) auswählen. Diese Getränke wurden dann immer im zimmereigenen Kühlschrank für uns bereitgestellt. Die Anlage ist sehr ruhig und eine Animation findet nur bis 23:00 Uhr statt. Täglich wurden unterschiedliche Aktivitäten angeboten. Jeden Abend gab es ein anderes Showprogramm.Das Durchschnittsalter der Gäste ist 50-70 Jahre. Ich weiss natürlich nicht, wie es zu einer anderen Reisezeit ist. Das Personal war immer nett, freundlich und zuvorkommend. Es war auch eine ehrliche Freundlichkeit, dass hat man gemerkt. Auch beim Buffett gab man sich immer sehr viel Mühe. Eigentlich war für jeden Geschmack etwas dabei. Trotzdem gibt es immer noch Urlauber, die sich über irgendetwas aufregen müssen. Für kenianische Verhältnisse fand ich es schon sehr üppig. Wider meiner vorherigen Recherche wurden Euros gerne genommen. So zumindest bei den gebuchten Ausflügen, als Trinkgeld oder in größeren Geschäften. Etwas Negatives habe ich auch zu berichten. Aber auch hier ist es ein Jammern auf ganz hohem Niveau. Es ist Afrika und nicht Europa. Das fliesende Wasser war salzig. Zum Zähneputzen wurde täglich frisches Wassre ins Zimmer gestellt. Allerdings hat man immer mit Salzwasser geduscht oder sich die Haare waschen müssen. Es gab eine Klimaanlage im Zimmer, die aber sehr laut war. Bei eingeschalteter zu schlafen, war fast aussichtslos. und dann hatten wir ja nur Temperaturen unter 30 Grad! Die Türen schließen nicht bündig mit dem Rahmen ab. Somit war es für die Geckos, welche in der Anlage waren, leicht, ins Zimmer zu gelangen. Wir schafften Abhilfe, indem wir Kissen vor die Schlitze stellten. Strandspaziergänge sind auf Grund der Belagerung der Einheimischen, die was verkaufen wollen, etwas schwierig. Sie sind zwar auch immer nett und freundlich und nur nach energischem Neinsagen, ließ man uns in Ruhe. Zum Glück gab es ein geführte Wanderung durch das Hotel. Wenn wir etwas bestellten oder zum Essen gingen, sind wir immer nach unserem Zimmer gefragt worden. Warum, dass erschloß sich mir nicht. Wir hatten ja schließlich alle Bändchen am Arm. Aber egal, war ja nicht schlimm.
Hervorzuheben war noch folgender Sachverhalt. Es gib einmal das Diana Sea Resort und das Diana Sea Lodge. Beides sind Schwesternhotels. Wenn man in das jeweils andere ging, erhielt man auch dort Getränke gratis. Man konnte dort sogar Essen, musste aber vorher im eigenen Hotel Bescheid geben.
Eigentlich war ja Regenzeit in Kenia. Vom Regen haben wir nicht allzuviel mitbekommen. Dafür ist die Vegetation grün.
Wir haben eine 2 Tages-Safari in den Tsavo East Nationalpark gemacht. Es gibt noch den Tsavo West, welcher in dieser Jahreszeit nicht so empfohlen wird, da man dort kaum Tiere sieht. Es war eine wunderschöne Tour, die ich jedem empfehlen kann. Man muss natürlich auch durch die Gegend fahren, um die Tiere zu sehen, In dieser Jahreszeit sammeln sie sich natürlich nicht an den Wasserlöchern. Die Guides stehen mit Funk in Verbindung und hielten sich so mit Tierbeobachtungen auf dem Laufenden. Immer wenn der Fahrer plötzlich Gas gegeben hat, wussten wir, dass es gleich etwas zu sehen gibt. Ausser den Leoparden, welcher äußerst selten zu sehen ist, haben wir alle dort lebenden Tier beobachten können, Giraffen, Elefanten, mehrere Antilopenarten und den Gepard. Übernachtet haben wir in der ashnil Aruba Lodge. Man sollte sich da nicht vor kleinen Krabblern fürchten. Helle Kleidung ist hier angesagt, damit man diese rechtzeitig sieht und nicht mit ins Zimmer schleppt. Auch hier war das „Abdichten“ der Türen angesagt. Dann waren wir noch in Mombasa. Die Stadt ist schon speziell. Hier hat sich wohl seit 30 Jahren nicht verändert. Die Führung wird in kleinen Gruppen abgehalten, das man sonst nicht so für die Sicherheit garantieren kann. Beeindruckend war für mich das Akamba Village Holzschnitzerdorf. Die Akambas leben und arbeiten dort. Wenn man sieht, wie lange Zeit es benötigt, um eine Figur zu schnitzen und was die dann dafür bekommen, ist für mich nicht zu verstehen.
Ich denke, dass ich nichts vergessen habe.
Liebe Grüße von Doris und bis nächste Woche....